19 Bar Mythos
Sind 15 Bar ausreichend, oder soll es lieber mehr sein?
Das Geheimnis des perfekten DrucksWarum der Pumpendruck über die Crema und bis zu 20 % mehr Aroma entscheidet. |
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Das goldene Ziel: Egal ob beim Siebträger oder im Kaffeevollautomaten – für das optimale Kaffee-Ergebnis müssen genau dort, wo das Wasser auf das Kaffeepulver trifft (in der Brühgruppe), konstant ca. 9 bis 9,5 Bar Druck herrschen. Nur so werden die Öle und Aromen perfekt extrahiert. Doch nicht jede Maschine schafft das gleich gut. |
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15 Bar PumpendruckDer StandardModelle mit 15 Bar sind gut, stoßen aber an ihre Grenzen. Oft schaffen sie es nicht, bei feineren Mahlgraden oder bestimmten Kaffeesorten die 9 Bar während des gesamten Brühvorgangs aufrechtzuerhalten. Der Trick: Manche Hersteller helfen nach und pressen den Kaffee doppelt durch ein Ventil. Dadurch entsteht zwar eine voluminöse, schaumige Crema, diese ist aber oft zu hell und fällt in der Tasse sehr schnell wieder zusammen. |
19 Bar PumpendruckDie Premium-KlasseMaschinen mit 19 Bar haben deutlich mehr Leistungsreserven. Für sie ist es ein Leichtes, den idealen Druck von 9 Bar in der Brühgruppe mühelos zu halten – unabhängig vom gewählten Mahlgrad oder der Bohnensorte. Der Vorteil: Die Extraktion läuft sauber und konstant durch. Es sind keine Tricksereien am Ventil nötig, um den Druck künstlich zu simulieren. Das Ergebnis ist reine, ehrliche Kaffeequalität. |
Das Ergebnis in der TasseDie konstanten 9 Bar (ermöglicht durch die stärkere 19-Bar-Pumpe) machen einen enormen Unterschied, den man sieht und schmeckt:
Übrigens: Dieser intensive, vollmundige Körper geht auch bei Milchgetränken nicht unter! Die 20 % mehr Aroma setzen sich auch in einem Latte Macchiato oder Cappuccino hervorragend durch, obwohl der Espresso dort mit viel Milch vermischt wird. |
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